Schwierige Zeiten von 1918 bis 1945

    Während den beiden Weltkriegen und in der Nachkriegszeit ging die Stadt durch schwierige Zeiten. Viele Arbeiter – die Stickerei und der Maschinenbau waren zusammengebrochen – wurden arbeitslos.  Damals kannte man keine Arbeitslosenversicherung, sodass das städtische Arbeitsamt und die Behörden stark gefordert waren.

    Aufschwung und Rückgang

    Rorschach entwicklet sich nach den beiden Weltkriegen und blühte als Industriestandort in der Hochkonjunktur auf. Die Stadt gewinnt als Verkehrsknotenpunkt noch mehr an Bedeutung. 1963 zählt die Stadt 13'420 Einwohnerinnen und Einwohner. Mit dem Verlust von Arbeitsplätzen ab den 1970er Jahren (vorab der Feldmühle) ist der kontinuierliche Rückgang der Einwohnerzahl verbunden. In den ehemaligen Hallen der Feldmühle sind heute andere Betriebe untergebracht.

    Im Bildungsbereich entwickelt sich Rorschach zu einem attraktiven Standort. Heute profitieren die Pädagogischen Hochsschule, das Berufsschulzentrum und die FHS Hochschule für Technik, Wirtschaft, Architektur und Soziale Arbeit St.Gallen (im Alcan Areal) von den Vorzügen Rorschachs.