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Gründung als alemanische Siedlung

Um 450 nach Christus brach die römische Herrschaft in der Schweiz zusammen. Von Norden drangen alemannische Stämme in die Schweiz vor und liessen sich zuerst um Schaffhausen nieder. Später wanderten immer wieder einzelne Sippen (Familien, Verwandte) aus und fanden neue Wohnplätze seeaufwärts. So kamen die ersten Alemannen in die Rorschacher Bucht. Die ersten Alemannen liessen sich auf dem heutigen Stadtgebiet in der Gegend nieder, wo die heutige Kolumbanskirche steht. Der Ort schien günstig gelegen: Er war vor dem Hochwasser geschützt, der Wohnplatz war gross und der Boden fruchtbar. Durch die Waldrodung konnten jederzeit Wiesen und Ackerland gewonnen werden und der Wald bot für den Hüttenbau Holz in Hülle und Fülle. Der Bach in der Nähe (der heutige unterirdische Schulbach) bot Trinkwasser. Und der nahe See bot einerseits Nahrung und war andererseits Ausgangspunkt zu anderen Uferdörfern auf dem Wasserweg. Den Ort nannten sie Rorscahun (Ror = Schilfrohr; scahun = Schachen = Waldwiese am See).

(Jakob Wahrenberger, Heimat am See, 1978)

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