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AKTUELLES

16.11.2018

Zusätzliche Fussgänger- und Velounterführung beim Stadtbahnhof

Weil die geplante Strassenunterführung beim Stadtbahnhof aus Sicherheitsgründen für Fussgänger und Radfahrende nicht zugänglich sein wird und Velofahren in SBB-Unterführungen verboten ist, kam in der öffentlichen Diskussion das Anliegen nach einer zusätzlichen Fussgänger- und Velounterführung auf. Der Stadtrat nahm die Idee auf und liess die technische Machbarkeit abklären. Als optimale Linienführung erweist sich der heute durch das SBB-Gleis unterbrochene Sonnenweg. Die Lage ermöglicht zusätzlich einen noch besseren Zugang zum Bahnhof für Radfahrende aus dem Stadtzentrum.

Der Stadtrat meldete das Projekt beim Bund für die 3. Generation des Agglomerationsprogramms an. Der Bundesrat hat das Projekt als A-Massnahme eingestuft. National- und Ständerat beraten das Aggloprogramm ab der Wintersession 2018. Der Kanton St. Gallen beurteilt die Unterführung als Teil des kantonalen Radwegnetzes nach Goldach und weiter nach Westen. Damit stehen finanzielle Beträge des Bundes und des Kantons in Aussicht.

Das Bundesgericht hat die Beschwerde gegen die Doppelspur und den Ausbau des Stadtbahnhofs Ende September 2018 abgewiesen. Damit ist der Weg frei für den Baubeginn im nächsten Jahr. Die zusätzliche Unterführung hat eine technische Schnittstelle zum SBB-Bauvorhaben.

Der Ausgang des Rechtsmittelverfahrens und der Stand der Finanzierungsabklärungen bei Bund und Kanton legen es zeitlich nahe, die konkrete Projektierung der zusätzlichen Fussgänger- und Velounterführung (Phase Bauprojekt bis Baubewilligungsverfahren) nun sofort auszulösen. Der Stadtrat hat dafür einen Kredit von Fr. 140‘000.-- bewilligt und die Gruner Wepf AG, Zürich, mit der Erarbeitung des Bau- und Auflageprojekts zum Preis von Fr. 91‘873.50 inkl. Mehrwertsteuer (Kostendach) beauftragt.

Weil sich im Zeitpunkt des Voranschlages 2018 der weitere Verlauf der Projektabsicht nicht abschätzen liess, hatte der Stadtrat den Kredit im Voranschlag 2018 nicht eingestellt. Dies hat er in der Form eines Nachtragskredites nun getan. Gemäss Gemeindeordnung, Anhang 1 Finanzbefugnisse, kann der Stadtrat unvorhersehbare neue Ausgaben bis Fr. 250‘000.-- pro Fall und maximal gesamthaft Fr. 500‘000.-- pro Jahr beschliessen.

16.11.2018

Veranstaltungsbewilligungen erteilt wurden

  • den Vereinen «Weihnachten in Rorschach» und «Zunft St. Niklaus Rorschach» zur Durchführung des Adventskalenders auf dem Lindenplatz vom 1. bis 23. Dezember 2018 und des St. Niklaus-Umzugs am Samstag, 1. Dezember 2018, 18.00 Uhr;

  • dem Gewerbeverein Rorschach zur Durchführung des Weihnachts-Bummelsonntags in der Stadt Rorschach am Sonntag, 2. Dezember 2018.

14.11.2018

Stellenausschreibung Leiterin oder Leiter Finanzverwaltung

Rorschach ist eine aussergewöhnliche Kleinstadt mit interessanten Entwicklungsprojekten. Unser langjähriger Leiter der Finanzverwaltung tritt im Frühjahr 2019 in den Ruhestand. Wir suchen deshalb per 1. April 2019 oder nach Vereinbarung eine/n

Leiterin oder Leiter Finanzverwaltung

Ihr Hauptaufgabenbereich umfasst folgende interessante Tätigkeiten:

  • Führen der Finanzabteilung in fachlicher und personeller Hinsicht;
  • Erstellen der Jahresrechnung;
  • Koordinieren des Budgetprozesses;
  • Ansprechperson für externe Instanzen (z. B. Revisoren);
  • Wahrnehmung des verwaltungsinternen Controllings;
  • Führen des Lohn- und Betreuung des Versicherungswesens;
  • Verantwortlich für die Pflege der EDV-Anlagen;
  • Mitwirkung in verschiedenen Projekten.

Wir erwarten:

  • Kaufmännische Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung in vergleichbarer Position;
  • Kenntnisse im öffentlichen Rechnungswesen;
  • Qualifizierte Weiterbildung im Bereich Finanzen;
  • Gute Informatikkenntnisse;
  • Exakte und professionelle Arbeitsweise;
  • Kommunikationsstärke und Teamgeist.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, unsere Stadt mitzugestalten. Ein engagiertes Team und die aufgeschlossene Haltung der Behörde bilden die Grundlage für eine konstruktive, zielorientierte Zusammenarbeit.

Ihre Bewerbung senden Sie mit den üblichen Unterlagen an die Stadtkanzlei, Personaldienst, Hauptstrasse 29, 9400 Rorschach. Weitergehende Auskünfte erteilt Ihnen gerne der Stadtschreiber Marcel Aeple (071 844 21 16 oder marcel.aeple@rorschach.ch).

13.11.2018

Neue Parkgarage "Hafen" in Betrieb

Die Stadt Rorschach hat die Parkgarage „Hafen“ an der östlichen Hauptstrasse mit 107 öffentlichen Parkplätzen eröffnet. Das Hafengelände kann damit verkehrsfrei gemacht werden. Die Kreditvorlage für die Neugestaltung ist in Vorbereitung.

Mit Urnenabstimmung vom 21. Mai 2017 genehmigten die Stimmberechtigten von Rorschach mit einem Ja-Anteil von 74,5 Prozent den Kredit von 4,9 Millionen Franken für den Kauf des öffentlichen Teils der Parkgarage in der neuen Überbauung Seehof an der östlichen Hauptstrasse. Die 107 Parkplätze stehen ab sofort zur Verfügung und sind an das städtische Parkleitsystem angeschlossen.

Plangebiet seit 2006 entwickelt
In den Jahren 2006/2007 hatte die Stadt Rorschach ein Testplanverfahren für das Gebiet vom Rathaus bis zum Bahnübergang Bellevue durchgeführt.

Auf der Grundlage der städtebaulichen Leitlinien entstand im ersten Schritt der Neubau der Raiffeisenbank, der im Januar 2013 bezogen wurde. Die Stadt hatte dazu der Raiffeisenbank die ehemaligen Giger-Häuser verkauft.

Im zweiten Schritt folgte die Neuüberbauung Seehof mit 35 Wohnungen, die eine jahrzehntelange Lücke im Stadtkörper nach dem Abbruch des früheren Hotels Seehof schliesst. Die Stadt hatte das Areal im Jahre 2009 vom Kanton St. Gallen gekauft und im Jahre 2015 der Bauherrschaft Seehof verkauft. Bedingung der Stadt war, dass sie dort eine öffentliche Parkgarage erwerben und betreiben kann.

Spezialfinanzierung Parkierung
Der Kredit von 4,9 Millionen Franken setzt sich zusammen aus 4,2 Mio. Franken für den Kauf der Miteigentumsanteile an der Überbauung Seehof (ohne Unterhaltspflicht an den übrigen Gebäudeteilen), 340‘000 Franken für Betriebseinrichtungen und 360‘000 Franken für die Mehrwertsteuer. Der Kauf der öffentlichen Parkgarage hat keinen Einfluss auf den Steuerfuss. Die Finanzierung erfolgt über die Spezialfinanzierung Parkierung, die mindestens ausgeglichen sein muss. Über die Überführung von Gewinnanteilen in die Laufende Rechnung der Stadt beschliesst die Bürgerversammlung jeweils mit dem Voranschlag für das nächste Jahr.

Voraussetzung für Gestaltung des Hafenareals
Die neue Parkgarage trägt die Bezeichnung „Hafen“, um auswärtigen Gästen die Nähe zum Hafen und zur Schifffahrt sofort erkennbar zu machen.

Die neue Parkgarage ermöglicht die verkehrsfreie Gestaltung des Hafenareals. Die dortigen Parkplätze werden im Januar 2019 mit dem Aufbau der „Eisarena“ aufgehoben.

Die Planung für die Neugestaltung des Hafenareals und des Hafengebäudes sind weit fortgeschritten. Sie wurde der Begleitgruppe, den politischen Parteien und den interessierten Gruppierungen im September 2018 vorgestellt. Die Kreditabstimmung folgt im nächsten Jahr.

Erreichbarkeit des Zentrums
Mit den Parkgaragen „City“, „Stadthof“ und „Hafen“ sowie dem offenen „Curtiplatz“ betreibt die Stadt nun vier öffentliche Parkierungsanlagen mit 350 Parkplätzen in Zentrumsnähe. Die gute Erreichbarkeit der Ladengeschäfte im Stadtzentrum ist eine Grundvoraussetzung für Rorschachs Bedeutung als regionales Versorgungszentrum.

06.11.2018

Das internationale Forschungsprojekt «Biosphera Equilibrium» macht vom 3. bis 21. Dezember 2018 Halt auf dem Hafenplatz in Rorschach

Das internationale Forschungsprojekt «Biosphera Equilibrium» macht vom 3. bis 21. Dezember 2018 Halt auf dem Hafenplatz in Rorschach. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Minergie wird das Projekt nach Mailand, Locarno und Spreitenbach auch in Rorschach in Zusammenarbeit mit der Stadt Rorschach und der Energieagentur St.Gallen vorgestellt.
Informationen

Offene Türen
Die Zukunft auf dem Hafenplatz in Rorschach erleben und in das Labor der Sinne eintreten. Der Kubus steht zur freien Besichtigung offen. Die während der Öffnungszeiten anwesenden Fachleute begleiten durch das Forschungsprojekt und informieren entsprechend den Tagesthemen.
Tagesprogramm

Fachveranstaltung am 4. Dezember – Biosphera Equilibrium und Minergie der Zukunft
Das Forschungsgebäude wird von den Entwicklern erklärt. Es gibt Neues zu Minergie zu erfahren und bei Glühwein kann der Kubus besichtigt werden.
Informationen und Anmeldung

01.10.2018

Zeitplan Ersatzwahl Stadtpräsident

Anlässlich seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat den Rücktritt von Stadtpräsident Thomas Müller formell genehmigt. Gleichzeitig hat er den Zeitplan für die Ersatzwahl wie folgt festgelegt.

18. März 2019
Wahlanmeldeschluss für den 1. Wahlgang
Die Wahlvorschläge und die Zustimmungserklärungen müssen bis 18.00 Uhr bei der Stadtkanzlei Rorschach eingetroffen sein.

19. Mai 2019
Wahltag (1. Wahlgang)

Wenn keine Wahl zu Stande gekommen sein sollte (Verfehlen des Absoluten Mehrs):

27. Mai 2019
Wahlanmeldeschluss für den 2. Wahlgang
Die Wahlvorschläge und die Zustimmungserklärungen müssen bis 18.00 Uhr bei der Stadtkanzlei Rorschach eingetroffen sein.

30. Juni 2019
Wahltag (2. Wahlgang)

Wahlvorschläge sind schriftlich an die Stadtkanzlei Rorschach einzureichen. Sie können von einer politischen Partei, einem Wahlkomitee oder einer Interessengruppe stammen und müssen von mindestens 15 in Gemeindeangelegenheiten Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Von den Kandidierenden muss eine schriftliche Zustimmung zur Wahl vorliegen. Die Stadtkanzlei stellt für Wahlvorschläge und Zustimmungserklärungen die erforderlichen Formulare zur Verfügung.

08.03.2018

Bürgerversammlung 2018

Die Bürgerversammlung der Stadt Rorschach findet am

Dienstag, 27. März 2018, 20.00 Uhr,

im Stadthofsaal an der Kirchstrasse 9 in Rorschach statt.

Geschäftsordnung

1.    Rechnung 2017

2.    Voranschlag und Steuerplan 2018

3.    Bericht der Geschäftsprüfungskommission

4.    Allgemeine Umfrage

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Geschäftsbericht.

08.03.2018

Neuausschreibung Planerwahlverfahren für den Umbau des Kornhauses

Für die Vergabe der Architekturleistungen wurde eine Präqualifikation durchgeführt, um sicherzustellen, dass im Rahmen der eigentlichen Ausschreibung nur noch Bewerber mit ausgewiesener Fachkompetenz im Umgang mit historischen Bauten dabei sind. Der Stadtrat hat am 22. November 2017 die Präqualifikation vorgenommen und in diesem Zusammenhang sechs Anbieter zur Angebotseinreichung eingeladen. Das Ergebnis der Präqualifikation wurde angefochten. Um keine Zeit mit langen Rechtsmittelverfahren zu verlieren, hat der Stadtrat das Vergabeverfahren abgebrochen. Andernfalls wäre bis zu einem Entscheid des Verwaltungsgerichts das Planerwahlverfahren um 6 bis 8 Monate verzögert worden. Unter Umständen hätte dadurch ein Zeitverlust von bis zu einem Jahr entstehen können.

Der Stadtrat hat an der letzten Sitzung nach Absprache mit den Mitgliedern des Beurteilungsgremiums sowie mit den ursprünglichen Beschwerdeführern die fraglichen Kritikpunkte in der Planerausschreibung angepasst und verabschiedet. Die Ausschreibung wird mit leicht angepassten Kriterien neu gestartet. Nicht verhandelbar ist für den Stadtrat aber, dass die Grundlage für die Architektur das Ergebnis der kooperativen Nutzungsplanung bleibt, an der mögliche Nutzer, die politischen Parteien, Fachleute und schliesslich im Rahmen der öffentlichen Vernehmlassung auch die Bevölkerung mitgewirkt haben. Das Planerwahlverfahren für die Architekturleistungen wird im Verlaufe des Monats März nochmals öffentlich ausgeschrieben. Der Abschluss der Präqualifikation ist für Ende Mai 2018 vorgesehen. Somit kann der Architekturauftrag voraussichtlich im September 2018 vergeben werden.

08.03.2018

Tempo-30-Zone an der Promenadenstrasse

Auf der östlichen Promenadenstrasse gilt Tempo 30. Aufgrund von verdeckten Geschwindigkeitsmessungen konnte festgestellt werden, dass auf der Promenadenstrasse zwischen der Heidener- und der Wachsbleichestrasse die signalisierte Geschwindigkeit nicht eingehalten wird. Als Sofortmassnahme wird der Bereich Bau und Stadtentwicklung als Pilotversuch im Bereich des Altersheims verkehrsberuhigende Elemente einbauen, die den Busverkehr nicht behindern, aber einen Beitrag zum Einhalten von Tempo 30 beim Autoverkehr leisten sollen. Der Versuch wird begleitet und ausgewertet auch hinsichtlich allfälliger Lärmimmissionen. Nach der Versuchsphase wird über das weitere Vorgehen entschieden. Für eine endgültige Lösung müsste der Strassenraum neu gestaltet werden wie an der Wachsbleichestrasse, wo sich die Durchschnittsgeschwindigkeit mit der etwas engeren Fahrbahn und der Parkierung auf dem verbreiterten Trottoir um 5 km/h reduziert hat.

08.03.2018

Zählerfernauslesung über ganzes Stadtgebiet

Im Zuge der Strommarktliberalisierung ist nebst anderen Themen der Aufbau von intelligenten Stromnetzen in den Fokus gerückt. Dazu gibt es neu in den überarbeiteten Erlassen der eidgenössischen Stromversorgung klare Vorgaben, wie und in welchem Zeitraum diese Aufgaben durch die Verteilnetzbetreiber umzusetzen sind.

Zug um Zug haben die Technischen Betriebe in den vergangenen Jahren begonnen, ein Zählerfernauslesesystem auf dem Stadtgebiet einzuführen. Von insgesamt 8'100 Zählern können bei rund 2'000 Stromzählern mit der Fernablesung und bei rund 400 Wasserzählern mit der Funkablesung die Daten erhoben werden. Die Technischen Betriebe erarbeiten nun ein Gesamtkonzept, um die Zählerfernauslesung flächendeckend einzuführen. Als erster Schritt ist geplant, das aktuelle Smart Meter-System zu analysieren. In einem zweiten Schritt wird erarbeitet, ob die aktuelle Rolloutplanung Optimierungspotenzial aufweist. Der Stadtrat hat diesem Vorgehen zugestimmt und die Arbeiten für die ersten beiden Schritte der IBG B. Graf AG Engineering, St. Gallen, vergeben.

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