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AKTUELLES

29.10.2018

Bauverzögerungen an der Kirchstrasse

Wie anfangs Oktober 2018 anzunehmen war und entsprechend im St. Galler Tagblatt kommuniziert wurde, verzögern sich die Arbeiten an der Kirchstrasse um ein paar Wochen.
Ursprünglich war das Bauende auf den 2. November 2018 geplant. Unvorhersehbare Werkleitungsumlegungen, Mehraufwand beim Freilegen von Werkleitungsblöcken sowie die längere Bauzeit beim Rammvortrieb führen allerdings zu Verzögerungen beim Baufortschritt an der Kirchstrasse. Aufgrund dessen wird die Kirchstrasse erst ab dem 1. Dezember 2018 wieder befahrbar sein.
Der Stadtrat dankt den Anwohnern für das Verständnis und die aufgebrachte Geduld für die unvorhersehbaren Verzögerungen der Baustelle.

26.10.2018

Erneute Erteilung des Labels «Energiestadt»

Die Labelkommission des Trägervereins Energiestadt hat der Stadt Rorschach erneut das Label «Energiestadt» erteilt. Anlässlich des Re-Audits vom Sommer 2018 hat die Stadt Rorschach von insgesamt 485 möglichen Punkten deren 293,1 (= 60,4 %) erreicht.
Energiestadt ist ein Programm von EnergieSchweiz und ein Paradebeispiel dafür, wie mit verantwortungsvollem Handeln die Lebensqualität gesteigert und das Klima geschont wird. Das Label ist Auszeichnung für eine konsequente und ergebnisorientierte Energiepolitik. Gemeinden, die das Label Energiestadt tragen, durchlaufen einen umfassenden Prozess, der sie zu einer nachhaltigen Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik führt.

19.10.2018

Der Stadtrat Rorschach besteht auf einer zeitgemässen und wohnortnahen Grund- und Notfallversorgung

Der Lenkungsausschuss zur Weiterentwicklung der Strategie der St.Galler Spitalverbunde, der von der Regierung des Kantons St.Gallen eingesetzt wurde, hat die fünf Standortgemeinden Altstätten, Flawil, Rorschach, Walenstadt und Wattwil zu Aussprachen eingeladen. Der Stadtrat Rorschach sieht die Gesundheitsversorgung als kantonale Kernaufgabe und verlangt für die Region Rorschach eine zeitgemässe und wohnortnahe Grund- und Notfallversorgung.

Die neu aufgekommene Spitaldiskussion wurde vom Verwaltungsrat der Spitalverbunde angestossen. Dieser erwartet ein strukturelles Defizit der kantonalen Spitäler und empfiehlt der Regierung, das stationäre Bettenangebot auf wenige Spitalstandorte zu beschränken. Ob es soweit kommt, ist ein politischer Entscheid, der dem Kantonsrat und über das Gesetzesreferendum letztlich den Stimmberechtigten zusteht.

Die steigenden Gesundheitskosten sind eine Herausforderung, die schweizweit hohe Priorität hat. Der Stadtrat Rorschach hat deshalb grundsätzlich Verständnis, dass sich auch der Kanton St.Gallen neue Formen der Gesundheitsversorgung überlegt. Allfällige Veränderungen dürfen aber nicht zu Lasten von einzelnen Regionen gehen, weil es sich um eine kantonale Kernaufgabe handelt.

Der Stadtrat Rorschach erkennt die Fortschritte der Medizin, die heute ambulante Eingriffe in Fällen ermöglicht, wo früher längere Spitalaufenthalte die Regel waren. Im Rahmen des Regierungsprojekts wird deshalb zuerst die für den ganzen Kanton erforderliche Zahl an stationären Spitalbetten zu bestimmen sein. Erst danach kann sich vernünftigerweise die Frage nach Standorten stellen. Nicht nachvollziehbar wäre, wenn bestehende Betten an heutigen Standorten aufgegeben und mit hohen Investitionskosten am Zentralspital neu erstellt würden.

Der Stadtrat hat dem Lenkungsausschuss dargelegt, dass Rorschach nicht bloss St.Fiden-Ost ist. Der funktionale Stadtraum am Bodensee hat auf längere Sicht das Potenzial, zur zweitgrössten Stadt im Kanton mit 45’000 Einwohnern zusammen zu wachsen. Deren Gesundheitsversorgung kann und darf deshalb nicht einfach der Stadt St.Gallen angehängt werden, die dannzumal nicht viel grösser sein wird als die zusammengewachsene Stadt am Bodensee. Ein Spital hat überdies volkswirtschaftliche Bedeutung für eine Region, vor allem bezüglich Arbeitsplätzen und Zulieferungen.

Der Stadtrat Rorschach lehnt Spitalschliessungen als reine Sparmassnahme ab. Als kantonale Kernaufgabe muss die Gesundheitsversorgung nicht zwingend kostendeckend sein. Niemandem käme es in den Sinn, solches von der Justiz, von der Polizei oder vom öffentlichen Verkehr zu verlangen. Mit politischem Willen lässt sich im Haushalt des Kantons St.Gallen ein erhebliches Sparpotenzial finden in anderen Geschäftsfeldern, deren Mehrwert für die Bevölkerung wenig bis gar nicht zu erkennen ist.

Sollte im weiteren Verlauf des Regierungsprojekts nachgewiesen werden, dass sich die Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung des ganzen Kantons durch neue Schwerpunktbildungen bei ambulanten und stationären Eingriffen wohnortnah sicherstellen lässt, wird sich der Stadtrat dieser Stossrichtung nicht zum Vorneherein verschliessen. Er verbindet damit allerdings klare Erwartungen. Eine Tagesklinik für ambulante Eingriffe darf nicht bloss eine bessere Hausarztpraxis sein; es geht um ein Spital mit begrenzter Bettenzahl. Die medizinische Art der angebotenen Eingriffe muss so breit sein, dass Patienten aus der Region Rorschach der Weg zum Zentrumsspital erspart bleibt, falls der gleiche Eingriff dort ebenfalls (nur) ambulant durchgeführt würde. Die Tagesklinik muss für die Bevölkerung der Region Rorschach die sofort erkennbare erste Anlaufstelle für Notfälle sein; ob Patienten danach zur stationären Behandlung in ein anderes Spital verlegt werden, wird im Einzelfall medizinisch zu entscheiden sein. Der Stadtrat erwartet, dass eine Tagesklinik nach zeitgemässen Vorgaben neu gebaut wird mit allen Einrichtungen, die für ein breites Angebot von ambulanten Eingriffen erforderlich sind. Bei der Standortwahl ist darauf zu achten, dass die Tagesklinik aus der ganzen Region gut erreichbar ist; mit dem Ausbau des Stadtbahnhofs zur öV-Schnittstelle und den anstehenden Neuüberbauungen in der Umgebung ergibt sich ein auf lange Sicht geeigneter Ort.

Für den Fall, dass die derzeit geschlossene Privatklinik St.Georg in Goldach mit ihrem kleinen Angebot an Betten für stationäre Behandlungen von einer neuen Trägerschaft übernommen werden sollte, erwartet der Stadtrat Rorschach vom Kanton, dass er sich bezüglich Spitalliste nicht kleinlich zeigt und den Wettbewerb mit kantonalen Spitälern nicht abwürgt.

Am Montag, 22. Oktober 2018, 19.00 Uhr, findet im Stadthof ein Bevölkerungsgespräch zur Spitalzukunft im Kanton St.Gallen statt. Anwesend werden sein:

Regierungsrätin Heidi Hanselmann
Regierungsrat Benedikt Würth
Regierungsrat Marc Mächler
Prof. Dr. Felix Sennhauser, Verwaltungsratspräsident der Spitalverbunde
Yvonne Biri Massler, Verwaltungsratsmitglied

Die Bevölkerung ist eingeladen, das Bevölkerungsgespräch zur Spitalzukunft zu besuchen und sich mit allen Mitgliedern des Lenkungsausschusses auszutauschen. Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

19.10.2018

Der Stadtrat Chur zu Besuch in Rorschach

Chur und Rorschach sind „Würth-Städte“. Bettina Würth war Gastgeberin des Treffens der Stadtpräsidenten und deren Delegationen.

Die Würth-Gruppe ist in ihrem Kerngeschäft, dem Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial, Weltmarktführer. Sie besteht aktuell aus über 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern und beschäftigt über 76‘000 Mitarbeitende. Davon sind über 32‘000 fest angestellte Verkäufer im Aussendienst. Die Würth-Gruppe hat ihren Hauptsitz im deutschen Künzelsau.

Chur ist Sitz der Würth International AG, die für den Zentraleinkauf der Würth-Gruppe zuständig ist. Rorschach ist zusammen mit dem holländischen Standort s-Hertogenbosch Sitz der Würth Finance International B.V., der Finanzgesellschaft der Würth-Gruppe. Am Standort Rorschach sind derzeit 180 Mitarbeitende beschäftigt.

Stadtrat Chur tagt in Rorschach

Auf Einladung der Beirats-Vorsitzenden Bettina Würth hielt der Stadtrat Chur seine ordentliche Wochensitzung im Würth-Haus Rorschach ab. Sie reiste dazu aus Deutschland an und lud auch den Rorschacher Stadtpräsidenten Thomas Müller ein. Zusätzlich zur ordentlichen Geschäftstätigkeit betreibt die Würth-Gruppe in Chur und Rorschach Foren mit Kunstausstellungen und Veranstaltungen.
 

17.10.2018

Ein Rorschacher ist Stadtpräsident von Barajevo (Serbien)

Slobodan Bata Adamovic wohnte von 1991 bis 2004 in Rorschach und ist Bürger der Hafenstadt. Seit 2016 ist er Stadtpräsident von Barajevo. Er kam zu Besuch ins Rathaus Rorschach.
Barajevo ist eine Stadtgemeinde von Belgrad mit 27‘000 Einwohnern. Gewerbe und Landwirtschaft sind die wichtigsten Erwerbsmöglichkeiten; die Stadt will aber auch Industrieunternehmen ansiedeln.
Slobodan Adamovic war im Jahre 1991 nach Rorschach gekommen. Damals begann der Zerfall des ehemaligen Jugoslawien. Adamovic arbeitete in Rorschach als Gastwirt und Taxifahrer und danach in St. Gallen bei einem Unternehmen für medizinische Produkte. Er wurde in Rorschach eingebürgert. Im Jahre 2004 ging er zurück nach Serbien. 2016 wurde er zum Stadtpräsidenten von Barajevo gewählt. Zuvor war er vier Jahre lang Leiter der kommunalen Entsorgung. Adamovic ist Mitglied der Serbischen Fortschrittspartei von Staatspräsident Aleksandar Vucic.
Slobodan Adamovic spricht perfekt Deutsch und ist mit Rorschach immer noch verbunden. Sein Besuch führte ihn ins Rathaus zu Stadtpräsident Thomas Müller. Adamovic zeigte sich erfreut über Rorschachs Entwicklung und die neuen Bauten. Im Gespräch ergaben sich die unterschiedlichen Verwaltungsabläufe von Serbien und der Schweiz. So erhebt die Stadtgemeinde Barajevo nicht selbst Steuern, sondern bekommt jährlich Finanzmittel aus Belgrad zur Erfüllung der örtlichen Aufgaben und den Ausbau der Infrastruktur. „Wir sollten uns eine Städtepartnerschaft überlegen“, sagte Slobodan Adamovic. Thomas Müller wird die Anregung dem Stadtrat Rorschach unterbreiten.
Bild
Im Rathaus Rorschach: Stadtpräsident Thomas Müller und Slobodan Bata Adamovic, Stadtpräsident von Barajevo

11.10.2018

Wohnortwechsel elektronisch melden

Ab sofort können Sie in der Stadt Rorschach Ihren Umzug unabhängig von den Schalteröffnungszeiten dem Einwohneramt (Frontoffice) elektronisch über Internet melden (Link).
Auf der Webseite eportal.sg.ch können Sie die Plattform eUmzug aufrufen. Alternativ geht auch www.eumzug.swiss. Dort können Sie die Abmeldung in Ihrer heutigen und die Anmeldung in Ihrer zukünftigen Wohngemeinde, oder eine Adressänderung innerhalb der Gemeinde, in einem geführten elektronischen Prozess Schritt für Schritt bequem am PC oder auf mobilen Geräten erledigen.

Das Wichtigste zum Umzug im Überblick

  • Bei einem Umzug innerhalb der Schweiz sind Sie gesetzlich zur Meldung des Wohnsitzwechsels innerhalb 14 Tage verpflichtet.
  • Sie haben weiterhin die Möglichkeit, Ihren Wohnortswechsel am Schalter zu melden.
  • Um den eUmzug nutzen zu können, müssen Sie volljährig und handlungsfähig sein.
  • Meldungen rund um den Wochenaufenthalt können Sie nicht über diesen Dienst vornehmen.

eUmzug noch nicht in der ganzen Schweiz verfügbar

Die Plattform eUmzug ist noch im Aufbau begriffen. Daher bieten leider noch nicht alle Kantone und Gemeinden die elektronische Meldung des Wohnortswechsels an. Der Service sollte aber bis Ende 2019 in der ganzen Schweiz verfügbar sein.
Da die Stadt Rorschach den eUmzug anbietet, können Sie die Abmeldung elektronisch über eportal.sg.ch oder über www.eumzug.swiss erledigen. Falls Ihre neue Wohngemeinde noch nicht am eUmzug angeschlossen ist, erfolgt die Anmeldung wie gewohnt am Schalter.
 

11.10.2018

Vertikalversätze an der Promenadenstrasse

Seit der provisorischen Fertigstellung der Promenadenstrasse im Bereich des Hauptbahnhofs im Jahre 2017 führte die Stadt Rorschach Geschwindigkeitsmessungen in diesem Abschnitt durch. Aufgrund der gemessenen Geschwindigkeiten werden nun die Vertikalversatzpflästerungen an der Promenadenstrasse nachbearbeitet. Damit die Geschwindigkeit reduziert werden kann, werden die Rampen etwas steiler ausgeführt. Die Arbeiten beginnen am Montag, 15. Oktober 2018, und enden voraussichtlich am Mittwoch, 17. Oktober 2018. Die Bauarbeiten werden unter Verkehr durchgeführt. Der fehlende Deckbelag wird im nächsten Jahr eingebaut.

08.10.2018

Temporäre Lösung für die Schulbuchhaltung

Die aktuelle Schulbuchhalterin fällt infolge Mutterschaftsurlaubs und unbezahlten Urlaubs für mehrere Monate aus. Für diese Zeit war vorgesehen, dass sich der Leiter der Schulverwaltung um diese Angelegenheiten stellvertretend kümmern wird. Zwischenzeitlich hat Stefan Rüthemann der Stadt Rorschach allerdings seine Kündigung per Ende 2018 eingereicht. Die Stellenausschreibung ist erfolgt und das Selektionsverfahren läuft. Mit einer Anstellung des neuen Leiters der Schulverwaltung ist aber nicht per 1. Januar 2019 zu rechnen. Folglich ergibt sich spätestens im Januar 2019 die Problematik, dass eine Stellvertretung in den Bereichen Personal und Finanzen nicht mehr gewährleistet ist.
Eine kompetente Führung der Schulbuchhaltung ist für die Schule und die Stadt von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist die Rekrutierung von adäquatem Personal nicht ganz einfach. Es bedarf zu einem hohen Masse fachspezifisches Wissen und Erfahrung.
In der Person von Petra Bruhin, wohnhaft in Wittenbach, konnte eine temporäre Aushilfe für den Bereich Personal und Finanzen gefunden werden. Frau Bruhin war während über 22 Jahren als Finanzverwalterin bei der Primarschulgemeinde Wittenbach tätig und weist somit eine grosse Berufserfahrung aus.
Der Stadtrat heisst Petra Bruhin herzlich willkommen.

08.10.2018

Verständnis und Geduld für Werkleitungssanierung

Es ist nichts Neues, in Rorschach wird intensiv, sehr intensiv gebaut. Die Sanierung von Infrastrukturbauten von grösserem Ausmass sind zurzeit in der Stadt im Gange. Diese Situation führt für einen Teil der Bevölkerung zu unangenehmen Situationen, Staubentwicklung, Lärm, schwierige Zu- und Wegfahrten zu den Wohnungen usw. Wir stellen viel Verständnis für diese störenden Einflüsse und Unannehmlichkeiten fest, dafür sind wir äusserst dankbar. Bisher ist in diesem komplexen und deshalb anspruchsvollen Projekt vieles gut gelaufen.
Alle Fachleute und Handwerker bemühen sich sehr intensiv um einen möglichst effizienten Verlauf in ihrer spezifischen Aufgabe. Sie bemühen sich stark, diese Arbeiten in den Gesamtzusammenhang zu stellen und zu schauen, dass es für Rorschach erträglich bleibt - ganz können die Unannehmlichkeiten leider nicht aus der Welt geschaffen werden. Der Stadtrat weiss das Verständnis für die Situation sehr zu schätzen und dankt der Bevölkerung ganz herzlich für die Geduld. Er setzt sich sehr für einen raschen Abschluss der behindernden Arbeiten ein.

26.09.2018

Sanierung Trottoir Promenadenstrasse

Der Trottoirabschnitt zwischen der Kreuzung Promenadenstrasse/Wachsbleichestrasse bis zur Promenadenstrasse 31 ist in einem schlechten Zustand. Der Randabschluss ist an mehreren Orten defekt und auch der Deckbelag weist diverse Deformationen auf. Dieses Teilstück wird saniert und dabei die Anordnung der Parkierung verbessert. Die entsprechenden Kosten sind im Budget enthalten, welches die Bürgerversammlung im Frühjahr 2018 genehmigte.
Nach Durchführung der Submission konnte der Stadtrat die Arbeiten an die Stutz AG, St. Gallen, vergeben.

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